REGIE

Angelika Zacek

Regisseurin, freischaffend, geboren in Wien, lebt in Berlin.

Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

Regiearbeiten u.a. am Staatstheater Cottbus, Staatstheater Karlsruhe, Volkstheater Rostock und Mainfrankentheater in Würzburg. Stücke wie „Richard III“, „Nathan der Weise“, „Tod eines Handlungsreisenden“, „Die Ratten“, „Der zerbrochene Krug“ und „Emilia Galotti“ gehören ebenso dazu wie moderne Texte, Roman- und Filmbearbeitungen.

Ihre Inszenierung „Amphitryon“ war maßgeblich für die Auszeichnung des Würzburger Theaters für „Couragierte Theaterarbeit“ bei den Bayerischen Theatertagen 2011.

2020 Operninszenierung „In der Strafkolonie“

2018 Nominierung Beste Nachwuchskünstlerin, „Theater heute“

2017 Gründung des Vereins Pro Quote Bühne e.V.

2012 Lehrbeauftragte am Max Reinhardt Seminar Wien

seit 2008 Freie Regisseurin

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DRAMATURGIE & INTERVENTION

Martin Wigger

Dramaturg, geboren in Hannover, aufgewachsen in Berlin.

Arbeitet seit Jahrzehnten im Bereich der Dramaturgie der Darstellenden Künste.

Darüber hinaus hat er über seine vielen Studien – u.a. der Altertumswissenschaften (Klassische Philologie) an der Universität Hamburg, Hochschule der Künste Berlin (Schauspiel, Theaterpädagogik), Freie Universität Berlin (studentischer Mitarbeiter bei Prof. Bernd Seidensticker im Fach Griechisch, u.a. Mitarbeit an der Neubearbeitung einer Übersetzung der Sophokles-Tragödien), und nun in Zürich im Studium der Religionswissenschaften – seinen Blick immerzu erweitert.

Aufbau eines neuen eigenständigen künstlerischen Programms; Kooperationen mit vielen Institutionen der Stadt Zürich, u.a. Theater Neumarkt, Theater Winkelwiese, Kunsthaus, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) etc.; regelmässige internationale Festivals wie z.B. «School of Impact».

seit 2015 Leitung des Kulturhauses Helferei in Zürich

2009-2015 Chefdramaturg und  Co-Schauspielleitung am Theater Basel

2007-2009 Leitender Dramaturg und Künstlerischer Leiter am Theaterhaus Jena

2005-2007 Künstlerischer Leiter des Theaters «neubau» des Staatsschauspiels Dresden und Mitglied des Leitungsdirektoriums am Staatsschauspiel Dresden

seit 2004 Dozent an verschiedenen Hochschulen

2001-2005 Dramaturg am Staatsschauspiel Dresden

1997-2001 Dramaturg am Landestheater Tübingen (LTT)

Künstlerische Arbeit und ihre Strukturen verändern sich derzeit und eine gewisse Ratlosigkeit stellt sich des öfteren ein. Manchmal hilft hier einfach der sprichwörtliche Blick von aussen; für kurzfristige Interventionen, längerfristige Strategien oder kritische Haltungen, sowohl konkret produktions- als auch allgemein planungsbezogen. Für Theater, Film, Fernsehen, Interdisziplinäres.

Ob Einzelnes wie Drehbuch, Theaterstück, oder Projekt, oder struktureller Aufbau oder Leitungsumbau innerhalb von Institutionen respektive Unternehmen: Ideen, Konzepte kommen auf einen spielerischen kritischen Prüfstand. Blickerweiterung, Vertiefung, die von innen im Alltag oft nicht leistbar ist. Die Möglichkeit, mehrere Sichten einnehmen zu können, auch verschiedenste Bedürfnisse innerhalb diverser Strukturen zu betrachten, auch kurzfristig zu intervenieren; das bieten wir an.

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BÜHNE

Heike Vollmer

Heike Vollmer stammt aus Niedersachsen und lebt in Berlin. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Kostüm- und Bühnenbild. Als Assistentin am Berliner Ensemble arbeitete sie u. a. mit Claus Peymann, George Tabori, Achim Freyer, Karl-Ernst Herrmann, Ulrike Ottinger und Jörg Immendorf. 
Wichtige Stationen ihrer Arbeit als freie Bühnenbildnerin sind u. a. die Staatstheater in Braunschweig, Karlsruhe und Hannover, Schauspiel Essen, die Nationaltheater Weimar und Mannheim, Ruhrfestspiele Recklinghausen, das Bárka Shínház in Budapest, das Teatrul National Tirgu Mures, Aalto Musiktheater Essen, Theater Basel, Berliner Ensemble Deutsche Oper Berlin, Staatsschauspiel Dresden und Semperoper Dresden, Staatsoper Hamburg, Bayerische Staatsoper, Salzburger Festspiele und die Bregenzer Festspiele.
Neben den Regisseuren Sebastian Sommer, Philipp M. Krenn, György Vidovszky und Thomas Dannemann verbindet sie eine mehrjährige Zusammenarbeit mit Philipp Stölzl, seit 2013 entstanden als Schauspiel- und Opernproduktionen: »Frankenstein« (Theater Basel, 2014), »Cavalleria Rusticana / Pagliacci« von Mascagni und Leoncavallo (Salzburger Osterfestspiele, 2015 / Dresdner Semperoper, 2016) sowie Gounods »Faust« (Deutsche Oper Berlin, 2015 / Aalto Musiktheater Essen, 2016), »Der Phantast« (Staatsschauspiel Dresden, 2017), »Andrea Chénier« (Bayerische Staatsoper, 2017), »Frankenstein« (Staatsoper Hamburg, 2018), »Andersens Erzählungen«  (Theater Basel, 2019) sowie »Rigoletto« (Bregenzer Festspiele, 2019), die im Sommer 2019 bei den Bregenzer Festspielen entstandene Oper erhielt 2020 den »OPUS – Deutscher Bühnenpreis».
Zukünftige Projekte sind u.a. »Rusalka«  von Antonín Dvořák (Dutch National Opera Amsterdam, 2020 – verschoben wg. Covid 19 auf 2023) und »Salome« von Richard Strauss (Festspiele Baden Baden – verschoben wg. Covid 19). 
In der Spielzeit 2021/22 wird sie erstmals mit dem Puppenspieler und Regisseur Nikolaus Habjan arbeiten. Die Opernproduktion »Tosca« wird im September 2021 am Theater Dortmund Premiere feiern.